MARIA 2.0 im

Bistum Hildesheim



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MARIA 2.0 im Bistum Hildesheim

SOLIDARISCH mit WOLFENBÜTTEL

Wir sind solidarisch!

Brief der Pfarrei St. Petrus in Wolfenbüttel an den Bischof von Hildesheim, Seite 1

Brief der Pfarrei St. Petrus in Wolfenbüttel an den Bischof von Hildesheim, Seite 2

Antwort des Bischofs von Hildesheim, Seite 1

Antwort des Bischofs von Hildesheim, Seite 2

MARIA 2.0 im Bistum Hildesheim
zur 3. Synodalversammlung des Synodalen Weges:
📌SEIEN SIE MUTIG - JETZT ❗

Das, was in jüngster Vergangenheit in unserer Kirche passiert ist, hat sich lange angebahnt und ist das Ergebnis einer verfehlten Entwicklung in unserer Kirche, bei der nicht die Menschen, sondern immer noch der Machterhalt in einer klerikalen Kirche an erster Stelle steht. Schlimmer noch, die Kirche hat sich an Menschen vergangen und ihnen, ihrer Würde und ihrer Selbstbestimmtheit durch sexuellen und geistlichen Missbrauch tiefe, unheilbare Wunden zugefügt. 

Wer das nicht gesehen hat, war entweder blind oder hat die Augen verschlossen angesichts der Ratlosigkeit darüber, ob und wie eine Wende in einer Kirche, deren Verfasstheit in Rom bestimmt wird, möglich ist.

Superlative wie Erdbeben, Kernschmelze und Totpunkt wurden herangezogen, um das Desaster, in dem die Kirche in Deutschland steckt, zu beschreiben. Dabei ist das, was an die Öffentlichkeit gelangt ist, bestimmt nur die Spitze des Eisbergs. 

Tragisch ist, dass damit in Vergessenheit gerät, wieviel Gutes immer noch an der Basis passiert. Doch wie lange halten die Christinnen und Christen das noch aus? Wie lange sind sie noch bereit, sich für ihr Verbleiben in der Kirche zu rechtfertigen?          
 Für viele ist das Fass bereits übergelaufen und sie kehren der Kirche den Rücken.

Die Kirche Deutschlands muss jetzt handeln und mutig und konsequent Reformen angehen, beschließen und umsetzen – ungeachtet der Weltkirche.

Die Themen liegen auf dem Tisch der Vollversammlung des Synodalen Wegs. Wir erwarten, dass die vorgeschlagenen Reformen in allen Diözesen auf Basis einer Selbstbindung der Bischöfe umgesetzt werden – so schnell wie möglich. Wir appellieren an die Bischöfe, Reformen sofort – und nicht erst nach der letzten Vollversammlung des Synodalen Weg im Jahr 2023 – in die Wege zu leiten. Wenn wir den vollständigen Zusammenbruch der katholischen Kirche in Deutschland verhindern wollen, läuft uns die Zeit davon. Sollte weiter nur geredet statt gehandelt werden, bleibt bald nur noch ein kläglicher Rest an „Besserkatholikinnen und -katholiken“ – reformunwillige Mitglieder, deren Kirche zu einer traditionalistischen Sekte verkommt. 

Wir appellieren mit den Reformgruppen in Deutschland an die Teilnehmenden der
 3. Synodalen Versammlung: Seien Sie mutig – jetzt!           
 Das Kirchenvolk will endlich Reform-Taten sehen und keine vertröstenden Ankündigungen mehr hören. Stellen Sie die Weichen für eine Kirche, die bei den Menschen ist und nicht im Konflikt zu den demokratischen und ethischen Grundwerten unserer Gesellschaft steht! Nur so können wir als Nachfolgegemeinschaft Jesu auch in Zukunft glaubwürdig und freudig Zeugnis geben von der visionären Kraft der christlichen Botschaft. Wie Reinhard Marx in seiner Stellungnahme zu dem Münchener Gutachten am 27. Januar 2022 sagt: „Es gibt keine Zukunft des Christentums in diesem Land ohne eine Erneuerung der Kirche“.

31. Januar 2022

❗Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde❗

Unsere Stellungnahme hier zum Download und Ausdruck
- für die Briefkästen der Pfarrämter und Pfarrhäuser!


🌈DIE ZEIT IST REIF!

#OutInChurch #OutInChurch #OutInChurch #OutInChurch

📌125 katholische kirchliche Mitarbeiter*innen brechen HEUTE ihr Schweigen  und bekunden öffentlich ihr Coming-out als LGBTIQ+ Menschen❗

Homepage: https://outinchurch.de/

📌ARD, heute, 24. Januar 2022, 22.50 Uhr: Wie Gott uns schuf

🌈#OutInChurch#OutInChurch#OutInChurch#OutInChurch 🌈

📌MARIA 2.0 solidarisiert sich mit den 125 katholischen kirchlichen Mitarbeiter*innen, die ihr Schweigen brechen und HEUTE öffentlich ihr Coming-out
als LGBTIQ+ Menschen bekunden!


📢 STELLUNGNAHME VON MARIA 2.0

zum Münchner Missbrauchsgutachten:

📌Das am 20. Januar 2022 veröffentlichte Gutachten über sexuellen Missbrauch im Bereich der Erzdiözese München und Freising wurde sowohl von den Gutachter*innen als auch von der Öffentlichkeit als eine „Bilanz des Schreckens“ und eine „Bankrotterklärung“ für die kirchliche Missbrauchsaufarbeitung wahrgenommen. Es erschüttert die Glaubwürdigkeit des Klerus in ihren Grundfesten.

Dieses Gutachten darf für die Erzdiözese München und Freising, aber auch für die katholische Kirche insgesamt, nicht ohne Folgen bleiben.

Insbesondere das Versagen von Joseph Ratzinger, dem ehemaligen Erzbischof von München und Freising, langjährigen Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre und Papst bzw. emeritiertem Papst, erscheint auf der Grundlage des Gutachtens noch fataler als zuvor. In seiner im Gutachten dokumentierten Stellungnahme zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen hat Joseph Ratzinger sexuellen Missbrauch Minderjähriger auf geradezu dreiste Weise verharmlost. Unverzeihlich ist, was in seiner Amtszeit als Erzbischof (nicht) geschah. Mit seiner unerträglichen Umdeutung von missbräuchlichen Handlungen vergreift er sich – jetzt persönlich – an den Betroffenen und macht sie erneut zu Opfern. Wir erwarten, dass Joseph Ratzinger in Anbetracht dessen auf die Verwendung seines päpstlichen Namens sowie seiner damit verbundenen Titel und Insignien verzichtet.

❗️ Wir fordern alle Verantwortungsträger des Erzbistums München und Freising, denen im Gutachten Fehlverhalten in Bezug auf sexuellen Missbrauch nachgewiesen wurde, auf, persönliche Konsequenzen zu ziehen. Wir sind der Meinung, dass keine dieser Personen in ihrer derzeitigen Position verbleiben kann. Wir halten es für geboten, dass sie auf alle Ämter, Funktionen und Ehrentitel, die sie aktuell innehaben, ebenso verzichten wie auf alle damit verbundenen Einkünfte. Dabei sollte es sich um eine tatsächliche Verantwortungsübernahme handeln und nicht um eine scheinheilige Verantwortungsdelegation, wie sie aus früheren Rücktrittsangeboten, die dann am Ende nicht angenommen wurden, in kaum erträglicher Erinnerung ist.

Nicht nur im Erzbistum München und Freising, sondern überall leugnen immer noch Verantwortungsträger ihre Mitschuld an den Missbrauchstaten. Immer noch versuchen sie, die Institution Kirche zu schützen und ihre eigene Position zu retten, und halten so an der Unmenschlichkeit des Systems der Amtskirche fest.

Wir von Maria 2.0 sind daher der festen Überzeugung, dass personelle Konsequenzen allein nicht genügen. Würden lediglich Personen ausgetauscht, bliebe das System dasselbe und würde sogar noch bestätigt. Nachdem von den Gutachter*innen festgestellt wurde, dass die systemischen Ursachen von Missbrauch in all ihren Formen längst bekannt sind, bislang aber nicht beseitigt wurden, verlangen wir eine sofortige Reform der patriarchalen, undemokratischen und intransparenten kirchlichen Machtstrukturen.

9. Dezember 2021:
Offener Brief von MARIA 2.0
an die Bischöfe zur Weltsynode

20.000 Postkarten an den Papst!

 
 

Maria 2.0 - DER SONG 



Neuer Thesenanschlag nach 500 Jahren

Die Reformbewegung Maria 2.0
hängt ihre Thesen über eine lebendige Kirche
an Dom- und Kirchentüren.

Mit dem Thesenanschlag 2.0 an Dom- und Kirchentüren im gesamten Bundesgebiet weist die Reformbewegung Maria 2.0 auf die eklatanten Missstände in der katholischen Kirche hin und untermauert damit ihre Forderungen nach Reformen hin zu einer zukunftsfähigen Kirche.

Angemahnt wird eine geschlechtergerechte Kirche mit dem Zugang für alle Menschen zu allen Ämtern, sowie die Aufklärung, Verfolgung und Bekämpfung der Ursachen von sexualisierter Gewalt. Darüber hinaus wird eine wertschätzende Haltung gegenüber selbstbestimmter, achtsamer Sexualität eingefordert sowie die Aufhebung des Pflichtzölibats. 

Am Wochenende vor der virtuellen Vollversammlung der Deutschen Bischöfe (23. – 25.02.2021) wendet sich die Reformbewegung Maria 2.0 mit ihren Forderungen nach Veränderungen in der Kirche erneut an die Öffentlichkeit. 
Auch wir im Bistum Hildesheim waren dabei!

Auch Katholikinnen und Katholiken aus dem Bistum Hildesheim waren dabei in Münster am 6. Juli 2019
bei der „Viva Maria“-Demonstration
von MARIA 2.0 und dem kfd-Diözesanverband Münster.

Wir haben festgestellt:
Auch unser Bistum Hildesheim braucht MARIA 2.0!

Ein Beitrag dazu ist diese Seite.
Sie will Menschen aus dem Bistum Hildesheim
 - Frauen und Männer -
verbinden und zusammenführen, die die Ideen und Forderungen der Initiative MARIA 2.0 aus Münster unterstützen.

Wir fordern:

Zugang von Frauen
zu allen Ämtern der Kirche. 

Wir  fordern:

Aufhebung des Pflichtzölibats. 

 Wir fordern:

Anpassung der kirchlichen Sexualmoral
an die Lebenswirklichkeit der Menschen. 

Wir fordern:

Anerkennung der Zuständigkeit von staatlichen Gerichten
bei jeglichen Missbrauchsdelikten und uneingeschränkte Kooperation
mit den Strafverfolgungsbehörden. 

An alle, die guten Willens sind!

Amen !

Es ist FÜNF NACH ZWÖLF!

Statements von "Maria 2.0 im Bistum Hildesheim"
am 22. Februar 2020 in Hildesheim

Anfang November haben 10 Generalvikare einen Brief an Kardinal Marx und Professor Sternberg verfasst und darin für den Synodalen Weg geworben.
Bei unserem überregionalen Kontakt-Treffen von "Maria 2.0 im Bistum Hildesheim" haben wir dazu ein Schreiben an unseren Generalvikar verfasst, um uns bedanken, dass er zu den Unterzeichnenden gehört, und haben einige uns wichtige Gedanken ergänzt....

 

Aus unserem Brief :

"Wir sind nicht nur katholische Christ*innen, sondern auch mündige Bürger*innen eines Rechtsstaates, in dessen Verfassung die Gleichberechtigung von Frauen und Männern festgeschrieben ist (Art. 3 GG).

Wenn dieselbe Verfassung den „Religionsgesellschaften“ die Freiheit gibt, zum einen ihre Angelegenheiten selbständig zu ordnen und zu verwalten und zum anderen ihre Ämter ohne Mitwirkung des Staates zu verleihen, dann erwarten wir, dass dieses unter Beachtung des Gleichberechtigungsgrundsatzes geschieht.

Deshalb ist es für viele von uns eine Frage der Selbstachtung, ob sie sich weiterhin in einer „Religionsgesellschaft“ engagieren wollen, die ihre durch das Grundgesetz garantierte Freiheit in der Regelung ihrer Angelegenheiten und in der Ämtervergabe dazu nutzt, ihren Mitgliedern das Grundrecht auf Gleichberechtigung einzuschränken bzw. zu verwehren.


Unsere Kinder, die Zukunft unserer Kirche, sind in eine Zeit geboren, in der es für sie von Anfang an zu ihrem Bewusstsein gehört, dass alle Menschen, dass Frauen und Männer gleichbe-rechtigt sind. Wir können und wollen ihnen nicht mit Hilfe von theologischen Spitzfindigkeiten vermitteln, es sei von Gott gewollt, dass die Gleichberechtigung in seiner Kirche für die Hälfte der Menschen nicht gilt – und zwar ausschließlich aufgrund ihrer Ausstattung mit bestimmten Hormonen und Geschlechtsmerkmalen!

 „Gottes Geist (ist) größer und weiter“ …

Und wir sind überzeugt, dass es nicht nur möglich ist, „über notwendige Veränderungen angstfrei nachzudenken“, sondern dass es ebenso möglich ist, notwendige Veränderungen auch angstfrei umzusetzen."

Wir freuen uns sehr über diese eindeutige Positionierung
des Diözesanrates der Katholik*innen im Bistum Hildesheim zu MARIA 2.0

Erreichen Sie uns über dieses Kontaktformular oder direkt per Email an
maria2.0-hildesheim@gmx.de


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